Eschen am Seeufer in Niederuster werden gefällt
Die Bäume in Uster leiden an einer Krankheit und müssen aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Sie werden aber teilweise wiederverwendet.
Entlang des Seeufers in Niederuster werden zwischen dem 21. und 25. Juli mehrere kranke Eschen gefällt. Grund ist das Eschentriebsterben. Die Krankheit schwächt die Bäume stark, sodass Äste oder ganze Stämme abbrechen können, wie die Greifensee-Stiftung in ihrem Blog schreibt.
Die Massnahme soll Spaziergängerinnen und Passanten vor herabfallenden Ästen schützen und zugleich den Baumbestand langfristig pflegen.
Betroffen ist das Gebiet von der Erholungszone Harnischbaum bis zur Mündung der Ustermer Aa. Die Arbeiten führt der Forstbetrieb AWT GmbH im Auftrag der Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich durch. Sie dauern voraussichtlich zwei Tage. Währenddessen kann es kurzfristig zu Wegsperrungen kommen.
Ein Teil der gefällten Stämme wird weiterverwendet: Im Ustermer Aabachkanal und im Aabachdelta sollen sie künftig Jungfischen und Vögeln als neuer Lebensraum dienen und gleichzeitig eine natürliche Abgrenzung zur Erholungszone schaffen.
