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Bauen in Illnau-Effretikon

Effi-Märt wird saniert – und vor allem umgestaltet

Schon seit ein paar Jahren ist klar, dass der Gebäudekomplex beim «Effi-Märt» saniert werden muss. Nun denkt die Siksa Immobilien AG das Projekt grösser.

Die Siska Immobilien AG will mit dem Effretiker Zentrum mithalten.

Visualisierung: PD

Effi-Märt wird saniert – und vor allem umgestaltet

Schon seit ein paar Jahren ist klar, dass der Gebäudekomplex beim Effi-Märt in Illnau-Effretikon saniert werden muss. Nun denkt die Siska Immobilien AG das Projekt grösser.

Der Effi-Märt, seit Jahrzehnten Herzstück des Einkaufs in Effretikon, steht vor einem radikalen Wandel. Die Eigentümerin, Siska Immobilien AG, will das Zentrum nicht nur sanieren, sondern gleich neu denken, wie die Stadt Illnau-Effretikon mitteilt. Das Ziel: ein offenes, lebendiges Erdgeschoss und darüber moderne Wohnungen in nachhaltiger Holzhybridbauweise.

Der Haupteingang ins Einkaufszentrum sowie ins Restaurant Villa Barone samt Aussensitzplatz werden nach wie vor direkt am Märtplatz liegen. Die Zugänge der Wohnungen an der Gestenrietstrasse sollen jedoch entflochten werden, eine klare Adressierung und eigene Hauszugänge erhalten.

Neue, modernere Wohnungen

Zudem will das Immobilienunternehmen die Wohnungen über dem Erdgeschosssockel zurückbauen und durch neue, moderne und nachhaltigere Gebäude ersetzen. Wo immer möglich, sollen bestehende Strukturen genutzt und Materialien wiederverwendet werden, heisst es in der Mitteilung. Backsteine aus dem Rückbau sollen in Aufstockungen an der Rikonerstrasse ein zweites Leben erhalten. Damit setzt das Projekt auf Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung.

Weil der Effi-Märt schon heute dichter gebaut ist, als die Bau- und Zonenordnung erlaubt, braucht es für dieses Projekt zuerst einen privaten Gestaltungsplan – ein gewöhnliches Baugesuch hätte nicht gereicht.

Zwischen März und Oktober 2024 wurde das Vorhaben in einem begleiteten Verfahren geprüft, eng begleitet von einem Beurteilungsgremium – mit dabei auch Stadtpräsident Marco Nuzzi (FDP) und Stadträtin Rosmarie Quadranti (Die Mitte). Der Gestaltungsplan liegt bis am 16. September 2025 öffentlich auf.

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