In Weisslingen kann man inmitten von flauschigen Alpakas malen
Vom Spazieren bis zum Yoga – Events mit Alpakas schiessen wie Pilze aus dem Boden. Was macht sie so beliebt? Beim Malen auf einer Alpakaweide versuchen wir das Geheimnis zu lüften.
Neugierig nähert sich die kleine Menschengruppe der Weide auf dem Alpakahof Theilingen, direkt bei Weisslingen. Dann hört man ganz viele verzückte «Jööh»-Ausrufe – unter den flauschigen Tieren sind nämlich auch zwei Baby-Alpakas. «Till und Stacey sind anderthalb Wochen alt», erzählt Bettina Bachofner. Sie hält kurz das Gatter auf, damit die sieben Frauen, die zwei Mädchen und der Mann eintreten können. «Ich fühle mich schon beim Anblick der Tiere viel entspannter», sagt eine der Frauen und lacht.
Die Alpakas indes zeigen sich von den Fremden nicht sonderlich beeindruckt. Hin und wieder kommen sie vorbei, um die Besuchenden neugierig zu begutachten, wenden sich dann aber doch wieder dem Gras zu oder legen sich entspannt in den Schatten.
Bettina Bachofner gehören die rund 20 Tiere, die in einem Offenstall ein artgerechtes Leben als Herde führen dürfen. Die frischgebackene Landwirtin – am Vorabend durfte sie ihr Diplom in Empfang nehmen – wird voraussichtlich im nächsten Jahr den elterlichen Hof übernehmen. «Neben den Alpakas haben wir Mastrinder, die auch in einem Offenstall leben, Enten, Hühner, Katzen und einen Hund.»



