Sammelstelle Weisslingen ist eine tickende Zeitbombe
In puncto Sicherheit und Umweltschutz hat die Weisslinger Wertstoffsammelstelle den Zenit überschritten. Nur scheint die Bevölkerung diese Dringlichkeit noch nicht verstanden zu haben.
Dass eine Wertstoffsammelstelle «in die Jahre» kommen kann und nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht, mag im ersten Moment wenig spektakulär tönen.
Ein Rundgang durch die Wertstoffsammelstelle Unterdorf mit Gemeinderat Markus Moser (SVP) macht dann aber klar, wie prekär die Situation tatsächlich ist.
«Die Kartonpressmulde bereitet mir schon seit geraumer Zeit Bauchschmerzen», gesteht Moser und präsentiert damit sein grösstes «Sorgenkind». Die Maschine dürfte eigentlich nicht unbeaufsichtigt betrieben werden. Seit Jahren kann sie auch zu den unbetreuten Zeiten genutzt werden, was gemäss Markus Moser jedoch ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Zu gross sei die Unfallgefahr: «Würde eine Person hier hineinfallen, läuft die Maschine einfach weiter.»
In der Wertstoffsammelstelle Unterdorf gibt es betreute Öffnungszeiten, in denen Weisslinger und auch Auswärtige ihren Abfall entsorgen können.
Jeweils von Montag bis Freitag von 9 bis 11 Uhr, Donnerstag von 9 bis 11 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie Samstag von 9 bis 16 Uhr
Weisslinger mit einem Badge (gegen ein Depot von 50 Franken erhältlich) haben jeweils von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und am Samstag von 8 bis 16 Uhr Zugang zum ansonsten geschlossenen Gelände.
Seit Jahren kann die Kartonpresse auch zu den unbetreuten Zeiten genutzt werden, was gemäss Markus Moser jedoch ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. (ks)

