Ein Sommerfest für Jugendliche mit und ohne körperliche Beeinträchtigung
Illnau-Effretikon will Inklusion leben und veranstaltet mit einer Organisation ein Fest, wo Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung zusammen feiern sollen.
Inklusion ist in aller Munde, doch sie zu leben ist weit schwieriger, als darüber zu sprechen. Gemeint ist, dass jede Person unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Behinderung am sozialen Leben teilhaben kann und sich die Gesellschaft durchmischt. Oder einfacher gesagt: Jeder soll Zugang zum gewünschten Wohnraum, Arbeitsplatz oder Freizeitangebot haben.
So auch Jugendliche mit einer Beeinträchtigung. Doch für sie ist es schwierig, denn Jugendtreffs beispielsweise sind oft nicht barrierefrei, und ausserhalb medizinischer Einrichtungen fehlen manchmal schlicht geeignete Räume zur Begegnung.
Am 12. Juli findet auf dem Effimärt in Illnau-Effretikon ein inklusives Sommerfest für Jugendliche statt: «Party für alli». Denn dort ist man der Meinung, dass Inklusion nicht bloss besprochen, sondern auch gelebt werden muss: «Wir möchten möglichst viele Menschen aus der Gesellschaft erreichen», sagt Lisa Weiller, Leiterin des Ressorts Soziokultur Illnau-Effretikon.
Am Sommerfest im Juli sollen Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung zusammen feiern können. Auf dem Programm stehen Spiele wie Pingpong, Jenga oder Rätsel, aber auch ein Parcours, um Jugendlichen ohne Beeinträchtigung zu zeigen, wie es sich mit einer Beeinträchtigung lebt.

