Feuerwerksliebhaber versus Tierschützer
Das Feuerwerksverbot wird landesweit diskutiert. Pyrotechniker Janosch Bär fürchtet um seine Kunst, Nationalrätin Meret Schneider setzt sich für ein Verbot ein. Trotzdem finden sie gemeinsame Ansätze.
Das Thema Feuerwerk polarisiert. Immer mehr Gemeinden der Region sagen den knallenden Raketen den Kampf an. Allein im Juni haben sich an vier Gemeindeversammlungen Bürgerinnen und Bürger definitiv für ein Verbot von lautem Feuerwerk ausgesprochen, nämlich Fällanden, Wangen-Brüttisellen, Mönchaltorf und Schwerzenbach.
In weiteren Orten des Zürcher Oberlands gilt das Verbot schon länger – und zeigt Wirkung. So zum Beispiel in Dürnten, wo jüngst das Silvesterfeuerwerk auf dem Hasenstrick der neuen Regelung zum Opfer gefallen ist.
Schweizweit ist das Thema ein Dauerbrenner: Eine nationale Volksinitiative fordert ein Verbot des Verkaufs und des privaten Abbrennens von lauten Feuerwerkskörpern. Grossfeuerwerke sollen weiterhin erlaubt bleiben – allerdings nur mit Bewilligung und bei überregionalen Anlässen wie dem Nationalfeiertag oder an Silvester.

