Die «Spassbremse» und das eingeschworene Duo
Neue Gastronomen in Pfaffhausen
Der «Feldhof» in Pfaffhausen ist in den Händen eines jungen Wirteteams. Die zwei Männer besprechen gerne verrückte Ideen, während es ihre Teamkollegin lieber bodenständig mag.
«Wollen Sie einen Schnaps?» Maik Waskowskis Frage ist angesichts der morgendlichen Stunde nicht ganz ernst gemeint, aber gut Gebranntes gibt es im Restaurant Feldhof in Pfaffhausen allemal.
Das Team um Cheyenne Kessler, Maik Waskowski und Küchenchef Matthias Freund wirtet seit Ende Juni im «Feldhof». Und gleich zur Eröffnung rannten ihnen die Gäste die Bude ein. Mehrere hundert Essen, 140 Liter Bier und Dutzende Flaschen Prosecco und Weisswein seien an dem Abend rausgegangen, sagt Waskowski. Eine Sause mit Alphornbläsern und einer Band zum Auftakt.
Einige sind direkt zu Matthias Freund in die Küche, um das Essen zu loben. Amüsant fand der Küchenchef, dass ein Gast mit Spareribs-verschmierten Händen zu ihm kam. «Die Glückwünsche waren ihm so wichtig, dass er sich nicht mal Zeit fürs Händeputzen nahm.»

