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Bauarbeiten der SBB

Zugstrecke Effretikon–Pfäffikon während Albanifest gesperrt

Wer am Albani-Wochenende aus dem Oberland nach Winterthur reisen will, braucht Geduld. Zwischen Pfäffikon und Effretikon verkehren Busse statt Züge.

Dieses Wochenende verkehren zwischen Effretikon und Pfäffikon keine Züge. Die SBB setzen Ersatzbusse ein.

(Archiv) Foto: Nicolas Zonvi

Zugstrecke Effretikon–Pfäffikon während Albanifest gesperrt

Wer am Albanifest-Wochenende aus dem Oberland nach Winterthur reisen will, braucht Geduld. Zwischen Pfäffikon und Effretikon verkehren Busse statt Züge.

Das Albanifest zieht jeweils auch viele Partygänger aus der Umgebung an. Wer dieses Jahr aus dem Zürcher Oberland mit dem ÖV nach Winterthur reisen will, muss mit längeren Fahrzeiten rechnen. Die SBB erneuern just ab diesem Freitagabend mehrere Gleise und Weichen im Raum Fehraltorf.

Als Folge bleibt die Bahnstrecke zwischen Effretikon und Pfäffikon vom Freitag, 27. Juni, ab 21.13 Uhr bis Montag, 30. Juni, 4.54 Uhr durchgehend gesperrt. In dieser Zeit werden Bahnersatzbusse eingesetzt. Betroffen sind die S3, die sonst zwischen Wetzikon und Bülach verkehrt, sowie die SN8. Letztere bringt jeweils die Nachtschwärmer von Zürich via Effretikon, Illnau und Fehraltorf nach Pfäffikon.

Bahnersatzbusse und Shuttlezüge

Wie SBB-Mediensprecherin Fabienne Thommen auf Anfrage schreibt, verkehren zwischen Pfäffikon und Wetzikon anstelle der herkömmlichen S3 sogenannte Shuttlezüge mit geändertem Fahrplan. «Die Anschlüsse in Wetzikon können gewährleistet werden, aber leider nicht alle. So entfällt der direkte Anschluss an die S14, was zu einer Wartezeit von rund 20 Minuten führt.» Sie empfiehlt, zusätzliche Reisezeit einzuplanen und den Onlinefahrplan zu prüfen.

Das Albanifest findet traditionsgemäss am letzten Juniwochenende statt. Da stellt sich natürlich die Frage, ob die SBB den Streckenunterbruch zwischen Effretikon und Pfäffikon nicht anders hätten terminieren können? «Die SBB planen Bauarbeiten in der Regel mehrere Jahre im Voraus. Dabei berücksichtigen sie verschiedene Faktoren wie die Verfügbarkeit von Baumaschinen und Fachpersonal sowie den Bauablauf», schreibt Thommen dazu. «Ein Abgleich mit bekannten Grossanlässen findet zwar statt. Jedoch ist es nicht immer möglich, alle Einschränkungen zu vermeiden.»

Man bemühe sich aber, die Auswirkungen auf die Reisenden «so gering wie möglich» zu halten. Die Platzverhältnisse in den Bussen seien zwar eingeschränkter als in den Zügen, das Platzangebot sei aber anhand der Fahrgastfrequenzen geplant worden. «Es sollte auch während des Albanifests insgesamt ausreichend sein.»

Weitere Wochenendsperrungen im Juli

Im Juli stehen wegen Bauarbeiten auf der Strecke Effretikon–Pfäffikon drei weitere Wochenendsperrungen an, und zwar vom 4. bis 7. Juli, vom 11. bis 14. Juli und vom 18. bis 21. Juli. Auch dann werden Ersatzbusse und Shuttlezüge zum Einsatz kommen. Und auch dann empfiehlt es sich, zusätzliche Reisezeit einzuplanen und den Onlinefahrplan zu prüfen.

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