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Geglückt oder misslungen?

Welche Jugendlichen aus der Region bei der Gymi-Prüfung Erfolg hatten

Sie ist das Eintrittsticket für die Kantonsschulen. Doch nicht alle schaffen es durch die Gymi-Prüfung. In den Oberländer Bezirken variieren die Zahlen stark.

Eine Aufnahmeprüfung und gute Vornoten trennen die Schülerinnen und Schüler vor dem Eintritt ins Gymi. Und wer hat es geschafft? (Symbolbild)

Foto: Sabina Bobst

Welche Jugendlichen aus der Region bei der Gymi-Prüfung Erfolg hatten

Geglückt oder misslungen?

Sie ist das Eintrittsticket für die Kantonsschulen. Doch nicht alle schaffen es durch die Gymi-Prüfung. In den Oberländer Bezirken variieren die Zahlen stark.

Über 1500 Schülerinnen und Schüler aus dem Oberland wollten Anfang März den Sprung ans Gymnasium schaffen. Dabei galt: Wer mit der absolvierten Gymi-Prüfung und den Vornoten einen Schnitt über 4,75 erreicht, darf im Sommer an eine Kantonsschule wechseln. Doch wie erfolgreich waren die Oberländer Jugendlichen?

Fast jeder zweite Teenager aus der Region, der zur Prüfung antrat, hatte auch Erfolg. Das geht aus der Statistik des Mittelschul- und Berufsbildungsamts des Kantons hervor. Konkret waren es im Oberland 722 Schülerinnen und Schüler. Davon stammen 445 aus dem Bezirk Uster, 161 aus dem Bezirk Hinwil und 116 aus dem Bezirk Pfäffikon.

Die Quoten sprechen dabei auf allen Schulstufen für den Bezirk Uster. So stieg in der 6. Klasse, der 2. und der 3. Oberstufe das Interesse am Übertritt ins Gymi. Der grösste Anstieg ist bei der 3. Sekundarstufe auszumachen.

Bemerkenswerterweise erhöhte sich aber nicht nur die Anzahl an Prüflingen. Über alle drei Schulstufen hinweg waren die Jugendlichen im Vergleich zum Vorjahr gar erfolgreicher. So bestanden 55,8 Prozent der Ustermer Sechstklässlerinnen und Sechstklässler die Prüfung.

Bezirk Hinwil als Schlusslicht

Während im Bezirk Uster Interesse und Erfolg zunahmen, setzte sich im Bezirk Hinwil ein entgegengesetzter Trend fort. Aus der 6. Klasse absolvierten prozentual weniger Jugendliche die Gymi-Prüfung. Seit 2022 sank das Interesse dabei von 23,3 auf 16,9 Prozent.

Zugleich nahm bei den Jugendlichen aus dem Bezirk Hinwil auch der Erfolg ab. So lag die Quote 2023 noch bei 53,4 Prozent, heuer nur noch bei 47,8 Prozent. Von den 180 Sechstklässlerinnen und Sechstklässlern des Bezirks bestanden dieses Jahr letztlich 86. Vor zwei Jahren waren es von 208 noch 111 Jugendliche.

Die geringste Erfolgsquote verzeichneten die Jugendlichen der 2. Oberstufe. Nur 28,3 Prozent der Geprüften glückte das Aufnahmeverfahren. Im Kantonsvergleich entspricht das dem zweitschlechtesten Ergebnis.

Beim Blick auf die Zahlen des Bezirks Hinwil gibt es aber auch positive Überraschungen. So absolvierten markant mehr Jugendliche der 3. Oberstufe die Prüfung als noch im Vorjahr. Prozentual gerechnet verdoppelte sich das Interesse beinahe. Ging 2024 noch gut jeder 16. zur Prüfung, war es dieses Jahr fast jeder Zehnte. Beachtlich dabei war, dass davon jeder Zweite bestand.

Sinkender Erfolg im Bezirk Pfäffikon

Das Interesse an der Gymi-Prüfung bei den Jugendlichen der 6. Klasse aus dem Bezirk Pfäffikon blieb stabil. Allerdings sank bei ihnen die Erfolgsquote. Ähnlich wie im Bezirk Hinwil bestanden letztlich gut 47,5 Prozent.

Der deutlichste Rückgang ist aber in der 3. Oberstufe sichtbar. 2023 bestand noch jeder zweite Jugendliche, jetzt war es mit 30,3 Prozent noch gut jeder dritte. Kein anderer Bezirk weist auf dieser Stufe eine so tiefe Quote aus. Diese kann allerdings von Jahr zu Jahr stark variieren, weil sie vom Erfolg weniger Schülerinnen und Schüler abhängt. So legten dieses Jahr nur 33 Jugendliche aus dem Bezirk Pfäffikon die Prüfung ab, von denen 10 letztlich Erfolg hatten.

Ein besseres Ergebnis erzielte hingegen die 2. Oberstufe. Von den 89 zur Prüfung angetretenen Jugendlichen können 43,8 Prozent schon bald an eine Kantonsschule wechseln. Eine ebenso hohe Erfolgsquote auf dieser Schulstufe erreichte im Kanton nur der Bezirk Horgen.

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