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Schweizer ESC-Song ist in Maur entstanden

Zoë Më vertritt mit ihrer Ballade «Voyage» am Samstagabend die Schweiz am Eurovision Song Contest. Komponiert wurde das Lied am Greifensee.

Zoë Më (links) komponierte den diesjährigen ESC-Song «Voyage» gemeinsam mit Tom Oehler und der schottischen Songwriterin Ili.

Foto: Suisa/Manu Leuenberger

Schweizer ESC-Song ist in Maur entstanden

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Mit ihrem französischen Chanson «Voyage» vertritt Zoë Më am Eurovision Song Contest am Samstagabend die Schweiz. Komponiert wurde die Ballade in den Powerplay Studios am Greifensee.

Am kommenden Samstag hat sie ihren grossen Auftritt. Zoë Më vertritt am Eurovision Song Contest (ESC) mit ihrer Ballade «Voyage» die Schweiz. Entstanden ist das Lied in den Powerplay Studios in Maur am Greifensee.

Und zwar schon vor drei Jahren. Anfang Juli 2022 liessen 38 Musikerinnen und Musiker im Suisa Songwriting Camp in den Powerplay Studios ihrer Kreativität freien Lauf – darunter die Freiburgerin Zoë Më, die mit bürgerlichem Namen Zoë Kressler heisst. Da sie sich jedoch zu diesem Zeitpunkt gerade in Schottland befand, schaltete sich die heute 24-Jährige per Videochat dazu.

Die Powerplay Studios, in denen das Camp jeweils stattfindet, sind international bekannt. Grosse Namen wie Lady Gaga, die Backstreet Boys, Peter Reber und Snoop Dogg reisten bereits nach Maur, um am Greifensee ihre Alben aufzunehmen.

Und auch im Suisa Songwriting Camp entstanden schon grosse Hits wie «She Got Me» von Luca Hänni oder der letztjährige ESC-Gewinnersong «The Code» von Nemo.

An einem Tag komponiert

Wie Zoë Më im Making-of-Video von Suisa sagt, möchte sie beim Liederschreiben jeweils eine Geschichte erzählen. Dafür suche sie dann die passenden Sätze, die sich in ihrem Kopf bereits nach einer Melodie anhörten.

So sei in Zusammenarbeit mit Songwriter und Produzent Tom Oehler und der schottischen Songwriterin Ili auch das Lied «Voyage» entstanden. Nach dem Camp habe sie an der Ballade gar nicht mehr gross etwas geändert, ausser den letzten Satz.

Mit «Voyage» möchte Zoë Më ihre Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine Reise zu mehr Menschlichkeit einladen. Im Lied singt sie davon, dass Blumen schöner würden, wenn man ihnen Wasser gebe, anstatt sie zu schneiden, und schlägt so die Brücke zur Zwischenmenschlichkeit. «Wenn Menschen nett miteinander sind, blühen sie auf und entwickeln sich zu ihrer schönsten Version», meint sie im Video. «Anders, als wenn man sich ständig beleidigt und beschimpft.»

Eine Message, die bei der nationalen Vorentscheidung des ESC gut angekommen ist. «Voyage» ist bereits das sechste Lied, das aus dem Suisa Songwriting Camp für den Musikwettbewerb ausgewählt wurde.

Dank Nemos Sieg im letzten Jahr im schwedischen Malmö findet der Eurovision Song Contest dieses Jahr in der Schweiz statt. Insgesamt 37 Länder nehmen am ESC in Basel teil. Dabei sind die sogenannten Big-Five-Länder Grossbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien sowie das Gastgeberland Schweiz automatisch für das Finale am Samstag gesetzt.

Ob Zoë Më in die Fussstapfen von Nemo treten wird und das Publikum und die Jury am Samstagabend von ihrer Maurmer Ballade überzeugen kann? Die Wettquote zeigt, dass die Chancen für die Schweizerin, in den Top Ten zu landen, mittlerweile sehr gut stehen.

Die wichtigsten Termine am ESC

13. Mai, 21 Uhr: Erstes Halbfinale mit Auftritt von Zoë Më ohne Bewertung.

15. Mai, 21 Uhr: Zweites Halbfinale.

17. Mai, 21 Uhr: Finale mit Auftritt von Zoë Më mit Bewertung.

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