Dübendorfer Vereine lockten, Hochhaus-Bewohner blieben reserviert
Speeddating im Hochbord
Etwa dreissig Institutionen stellten am Samstag im Boomquartier Hochbord ihre Angebote vor. Man sah zufriedene Gesichter. Doch viele Hochhaus-Bewohner schienen nicht in «Flirt-Laune».
Wenn man sich am Samstag den Dübendorfer Three-Point-Hochhäusern näherte, bot sich ein ungewohntes Bild. Während dieser Stadtteil am Wochenende eher verschlafen wirkt, herrschte kurz vor dem Mittag emsiges Treiben.
Bunt geschmückte Festtische säumten die Verbindungswege zwischen den Häusern. Hinter den Tischen standen Vertreter von ortsansässigen Vereinen und Institutionen, die versuchten, die Gunst der Besucher zu gewinnen.
Mit diesem Angebot soll den Bewohnern des etwas abgeschotteten Hochbord-Quartiers das restliche Dübendorf nähergebracht werden. «Speeddating» nennen die Verantwortlichen des Verschönerungsvereins Dübendorf (VVD) und die Gruppe Dübi vereint diesen erstmals durchgeführten Anlass.

