Eine Mutter aus Wila ist der Kopf hinter dem neuen Mittagstisch
Tagesstrukturen im Tösstal
Für die Schülerinnen und Schüler von Wila gibt es seit zwei Monaten einen Mittagstisch. Das bestätigt: Das Bedürfnis danach war längst vorhanden.
Klein, familiär, jeder kennt sich – dieses Bild zeichnet Andrea Hess von «ihrem» Wila. Die dreifache Mutter ist im Dorf aufgewachsen, zieht hier ihre eigenen Kinder gross und engagiert sich für die Gemeinschaft.
Ihr jüngstes Herzensprojekt: der Mittagstisch Wila. Das Angebot gibt es seit gut zwei Monaten und richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen. Wila ist damit die letzte Tösstaler Gemeinde, die mit dieser Betreuungsmöglichkeit nachzieht.
Vergleichsweise spät, könnte man meinen. Doch Hess relativiert: «Man wusste sich immer zu helfen. Viele sind hier aufgewachsen und haben Grosseltern, die schauen können.» Klappe Letzteres einmal nicht, könnten Bekannte einspringen – man kenne sich ja und schaue aufeinander.
