Brücke über das Aatal wird konkret – jetzt ist die Bevölkerung gefragt
Publikumstest für Millionenprojekt
Das Projekt für eine Hängebrücke zwischen Seegräben und dem Sack steht vor einem wichtigen Zwischenschritt: Die öffentliche Vernehmlassung zum Grossvorhaben ist gestartet worden.
Die Planer der Aschwanden & Partner AG sowie der Geoinfra Ingenieure AG finden in ihrem «technischen Bericht» deutliche Worte. Zwar gebe es vom Bahnhof Aathal hoch zum «Erholungs-Hotspot» am Pfäffikersee, also dem Dorf Seegräben samt Jucker Farm, eine Fusswegverbindung. Doch diese sei nicht nur steil. «Die aktuellen Wegverbindungen führen durch Waldgebiete, sind wenig intuitiv und kaum attraktiv gestaltet. In Richtung des Pfäffikersees muss die stark befahrene Zürichstrasse in einer alten Unterführung gequert werden.» Die bestehenden Fuss- und Velowege böten damit schlechte Voraussetzungen für die Erhöhung der Zahl der Fussgänger und Velofahrer.
Innerhalb der Gemeinde bilde das Aatal einen «Röstigraben». Gerade für die Primarschüler aus den Ortsteilen Sack und Aathal sei der Fussweg durchs Tal beschwerlich und durch die Führung entlang der Hauptstrasse «mit Sicherheitsdefiziten belastet», halten die Planer fest. Eine Brücke für Fussgänger und Velofahrer biete für all diese Probleme Abhilfe.

