Den Bauern in Bäretswil stinkt der Hundekot auf ihren Wiesen
Ufgschnappt
Der Weg zum Robidog ist offenbar manchen Hundehaltern zu weit. Das ärgert die Landwirte in Bäretswil.
Knapp 70'000 Hunde gibt es gemäss der Tierdatenbank Identitas im Kanton Zürich. Wie viele davon ihr Geschäft auf Bäretswiler Gemeindegebiet erledigen, weist die Statistik nicht aus. Zu viele tun dies aber offenbar nicht ordnungsgemäss. Nämlich auf den Wiesen der ortsansässigen Landwirte – und ohne dass die Hinterlassenschaften wieder aufgelesen werden.
Der Kot im Wiesland sorge für verschmutztes Gras, das wiederum bei Kühen und Rindern zu Krankheiten führen könne. Dies zumindest haben die Bauern der Gemeinde Bäretswil mitgeteilt. Der Ärger ist gross. Es seien immer wieder Reklamationen auf der Gemeindeverwaltung eingegangen, heisst es in einer Mitteilung.
Diese Zustände stinken nicht nur den Landwirten, sondern auch der Gemeinde. Sie will darum die Hundehalterinnen und -halter in die Pflicht nehmen. Und zwar mit einem deutlichen Hinweis: In Bäretswil gelte die Hundekotaufnahmepflicht auf öffentlichem Grund und auf fremdem Privatgrund.
Daran sollen sich die Hundehalter halten. Immerhin gebe es auf Gemeindegebiet 61 Robidog-Standorte. Diese würden auch regelmässig geleert und die Säckchen wieder aufgefüllt. «Wir und die Landwirte danken für Ihr Verständnis», schreibt die Gemeinde – in der Hoffnung, dass die Versäuberung künftig auch tatsächlich eine saubere Sache bleibt.
