Juristenfutter verstopft Kraftwerke am Aabach
Zwölf Anlagen sollen Energie liefern
Am Aabach produzieren neun historische Wasserkraftwerke Energie. Drei heute stillgelegte Anlagen könnten schon reaktiviert sein. Doch neue Gesetzesbestimmungen blockieren die Pläne.
169 Ja-Stimmen, keine Nein-Stimme und keine Enthaltung: Nach dem einstimmigen Entscheid des Kantonsrats im Juni 2015 zu einem Beitrag von maximal gut 21 Millionen Franken sollte der Sanierung aller zwölf historischen Wasserkraftwerke am Aabach (siehe Übersicht der zwölf Kraftwerke in der Box unten) eigentlich nichts mehr im Wege stehen.
«Es entspricht dem Anliegen des Kantons und der Standortgemeinden Wetzikon, Seegräben und Uster, die bestehende Kette von Kleinwasserkraftwerken am Aabach, vom Pfäffikersee bis zum Greifensee, aus denkmalpflegerischen, wasserbauhistorischen, energiepolitischen und städtebaulichen Gründen als Ganzes zu erhalten», hatte der Regierungsrat damals betont.

