Kanti-Schülerin aus Wetzikon gewinnt bei nationalem Debattierwettbewerb
Jury überzeugt
Zora Arbenz besucht in Wetzikon die Kantonsschule und nahm am nationalen Final von Jugend debattiert teil. Sie kehrt als Gewinnerin aus Bern ins Oberland zurück.
Sie ist eine der Siegerinnen beim nationalen Wettbewerb von Jugend debattiert: Zora Arbenz von der Kantonsschule Zürcher Oberland (KZO). Die Siegerin des Regionalfinals Zürich hat während einer souverän geführten Debatte die Jury von sich überzeugt und beim Final auf der Stufe Sek ll Deutschschweiz gewonnen.
Der Wettbewerb mit 60 Teilnehmenden fand am 4. und 5. April in Bern statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich zuvor in zwölf Regionalfinals qualifiziert und debattierten zu aktuellen Themen. Sechs von ihnen zeigten besonderen Einsatz und sicherten sich mit ihrer Debattierfähigkeit den Sieg. Selbst Bundesrat Beat Jans (SP) nahm sich Zeit für die Jugendlichen. Er betonte: «Eine gute Debatte zeigt uns, dass niemand immer recht hat. Oft liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen und ändert sich mit dem Blickwinkel.»
Debattiert wurde unter anderem über Themen wie eine parteiunabhängige Wahl von Bundesrichterinnen und Bundesrichtern (Sek l) oder die Einführung einer einheitlichen öffentlichen Krankenkasse (Sek ll).
Bei Jugend debattiert werden die Pro- und Kontra-Positionen kurz vor Beginn zugelost – die Teilnehmenden vertreten also nicht zwingend ihre eigene Meinung und müssen sich stets auf beide Positionen gut vorbereiten. Im Fokus stehen schlüssige Argumente, ein fairer Umgang und eine klare Struktur: Eröffnungsrede, freier Austausch und Schlussrede. Bewertet wird durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Politik, Wirtschaft und Medien sowie ehemaligen Teilnehmenden nach den vier Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.
Ausgezeichnet wurden auf jeder Stufe ein oder zwei Personen aus der West- und der Deutschschweiz.
