Fasten im Restaurantbetrieb – ein Gastronom erzählt
Ramadan im Oberland
Von Ende Februar bis Ende März fasten Gläubige in der Region. Für Restaurantbetreiber und Köche muss das eine besondere Herausforderung sein. Oder etwa nicht?
Keinen Kaffee bei der Arbeit, kein Gipfeli zum Znüni, und wenn die Uhr zwölf schlägt, gibts auch kein verdientes Zmittag. Zwischen Freitag, 28. Februar, und Sonntag, 30. März, fasten Musliminnen und Muslime weltweit – so auch im Oberland.
Während andere genüsslich kauen und sich den Bauch vollschlagen, verzichten die Fastenden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen und Trinken. Vor allem für Personen, die in einem Restaurant arbeiten, muss diese Zeit wohl äusserst herausfordernd sein, oder?
Nach einigen Telefonaten und Besuchen vor Ort stellte sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, verschiedene Meinungen einzuholen. So gibt es solche, die nicht fasten, andere, die nicht mit der Presse sprechen möchten, und wieder andere, die noch mit der Sprachbarriere kämpfen. Nichtsdestotrotz hat sich ein Gastronom bereit erklärt, seine Erfahrungen zu teilen.
