Geerbtes Grundstück in Fehraltorf lässt sich nicht wie geplant nutzen
Ponywiese statt Wohnen im Alter
Die Zukunft des Bauernhauses und des Grundstücks an der Usterstrasse bleibt offen. Gemeinde und Kirchenpflege können die Wünsche der Erblasserin vorerst nicht erfüllen.
An der Usterstrasse in Fehraltorf steht ein über 200 Jahre altes Bauernhaus. Ursula Wipf-Schneider ist darin aufgewachsen und vermachte das Haus samt Grundstück nach ihrem Tod 2017 der Gemeinde Fehraltorf.
Doch was daraus werden soll, ist bis heute unklar – und das bleibt vorerst auch so. Wie aus einer aktuellen Medienmitteilung hervorgeht, konnten weder die Politische Gemeinde noch die Reformierte Kirchgemeinde ihre ursprünglichen Pläne umsetzen.
Dabei war die Aufteilung des Erbes zunächst klar: Das Wohnhaus samt Umschwung ging an die Politische Gemeinde mit dem Wunsch der Erblasserin, dort Wohnraum für ältere Menschen zu schaffen. Die Reformierte Kirchgemeinde erhielt den restlichen Teil des Grundstücks und wollte darauf Genossenschaftswohnungen realisieren.

