Einzigartige Hirn-OP verhilft Theo zu mehr Lebensqualität
Bub aus Turbenthal lebt mit Gendefekten
Theo Lieberherr aus Turbenthal hat einen seltenen Gendefekt. Eine europaweit einmalige OP soll seinen Alltag – und jener der Familie – vereinfachen. Ein längeres Leben schenkt sie ihm aber nicht.
Knapp ein Jahr ist vergangen, seit wir Familie Lieberherr in Turbenthal besucht haben. Ihr Sohn Theo (4) kämpft mit dem seltenen Gendefekt SC2NA, der unter anderem das Laufen und Sprechen verunmöglicht.
Und auch sonst ist ein selbständiges Aufwachsen wie bei anderen Kleinkindern für Theo unvorstellbar. Er ist auf ständige Unterstützung angewiesen: von seinen Eltern, der Kinderspitex – und immer wieder den Ärztinnen und Ärzten des Kinderspitals Zürich.
Dort erholt sich der aufgestellte Junge gerade von einem komplizierten Eingriff, der europaweit zum ersten Mal in dieser Art durchgeführt wurde – eine sogenannte tiefe Hirnstimulation. Laut Mutter Paula Lieberherr kommt eine solche Operation frühestens bei Kindern ab 8 Jahren infrage.

