15 Architekturbüros brüten über neuer Bezirksanlage in Uster
Grosse Ausbaupläne
In zwei Etappen will der Kanton Gericht, Polizei, Staatsanwaltschaft und weitere Dienste zentrieren. Die neue Anlage in Uster soll 111 Millionen Franken kosten.
Im Sommer werden die neuen Wohntürme am Gerichtsplatz bezogen. Deren Bewohner werden aber nur knapp fünf Jahre ihre Ruhe in Usters Zentrum geniessen können. Denn 2031 soll zunächst ein direkt an den Wohnkomplex anschliessender Bürobau entstehen. Und bis Mitte 2034 wird am und rund ums Bezirksgerichtsgebäude gebaut.

Wie diese Neubauten aussehen werden, wird sich Mitte dieses Jahrs entscheiden. Denn dann kürt der Kanton den Sieger des Projektwettbewerbs für die «Instandsetzung und Erweiterung der Bezirksanlage Uster». Wie Claudio Jörg von der kantonalen Baudirektion auf Anfrage erklärt, haben sich jetzt 15 Architekturbüros an die Arbeit gemacht. Für den Wettbewerb interessiert haben sich 28 Teams, doch nicht alle wurden zugelassen.
