Dieser Dübendorfer lagert 10’000 tote Tiere
Händler seit 25 Jahren
Rico Kunz führt seit 25 Jahren ein Geschäft mit Nahrung für exotische Tiere. Aber der Markt ändert sich, und Kunz muss sich anpassen.
Der Arbeitsplatz von Rico Kunz ist ein unscheinbarer Raum in einem Dübendorfer Quartier. In der Ecke steht eine kleine Kühlzelle mit bloss elf Quadratmetern Fläche. Doch der Eindruck täuscht: Hier lagern Zehntausende von toten und tiefgefrorenen Ratten, Mäusen und Küken. Eineinhalb bis zwei Tonnen Futtertiere sind es insgesamt.
Ausserhalb der Kühlzelle stehen einige Regale, darauf mehrere graue Aufbewahrungskisten. Wer genau hinhört, hört es daraus knistern, kratzen, krabbeln … Denn neben seinem Lager mit toten Kleintieren züchtet der Dübendorfer auch noch Futterinsekten. Die Kleintiere bezieht er aus Tschechien, die dort gezüchtet, tierschutzkonform mit CO2 betäubt, getötet und dann gefroren werden.
