Sekundarschule Wila will handyfrei werden
Neues Pilotprojekt
Für die Oberstufenschüler von Wila gibt es nach den Sportferien eine grosse Veränderung: Sie dürfen im Schulhaus ihre Smartphones nicht mehr benutzen.
Lernhelfer oder Störenfried? Smartphones haben einen grossen Einfluss auf den Schulalltag. Einen zu grossen, findet die Sekundarschule Wila. Deswegen hat sie ihre Handyregel überarbeitet. Diese tritt nach den Sportferien in Kraft und hat weitgehende Konsequenzen.
«Unsere Schule ist für Schülerinnen und Schüler eine handyfreie Zone», erklärt Schulleiter Roman Gut auf Anfrage. Konkret bedeutet das, dass sie ihre Geräte entweder gleich zu Hause lassen oder in einem dafür eingerichteten «Handy-Parkplatz» deponieren, solange sie in der Schule sind.
Man wolle sicherstellen, dass die Schülerinnen und Schüler in einem konzentrierten und störungsfreien Umfeld lernen könnten, begründet Gut den Entscheid. Im Elternbrief, der die Anpassung ankündigt, verweist die Schule auf aktuelle Studien, die das hohe Ablenkungspotenzial durch private Handys belegen.
