Höhere Bauten, mehr ÖV – so plant Rüti seine Ortsentwicklung
Leben in 15 Jahren
Die Bevölkerung wächst, es wird überall enger. Obwohl Rüti ein unterdurchschnittliches Wachstum aufweist, muss die Gemeinde ihre Ortsplanungsrevision vorantreiben. Das heisst: höher, verdichteter und auf den öffentlichen Verkehr ausgerichtet bauen.
Erst kürzlich haben die Zahlen des prognostizierten Bevölkerungswachstums auch im Oberland ihre Wellen geschlagen. Die Gemeinden wissen etwa, was bis 2050 auf sie zukommen wird. Deshalb gilt für alle, frühzeitig zu planen und entsprechende Massnahmen zu ergreifen. Als passendes Werkzeug dafür dient der Gemeinde Rüti die Ortsplanungsrevision. Mit ihr will man die Entwicklung vorerst bis 2040 steuern.
Rütis Bevölkerung ist seit 1992 kantonal betrachtet zwar unterdurchschnittlich gewachsen, nimmt in den letzten Jahren aber deutlich zu. Zudem weist Rüti im regionalen Vergleich ein überdurchschnittliches Wachstum bei der Anzahl der Beschäftigten auf. Der ehemalige Textilindustriestandort ist für Firmen demnach weiterhin interessant.
Diesen Trend will die Gemeinde mit einer weiterhin guten Voraussetzung für neue Arbeitsplätze um jeden Preis fördern. Dies allerdings unter Beachtung einer im Gleichschritt mit den Arbeitsplätzen wachsenden Bevölkerungszahl. Rüti soll keinesfalls zu einer Schlafstadt werden.

