Waldpflege mit Ziegen – eine ungewöhnliche Lösung im Tösstal
Verbuschung im Schutzgebiet
Bei Saland helfen Geissen bald bei der Pflege eines Naturschutzgebiets mit. Sie sollen die Verbuschung im lichten Wald bekämpfen und so die Artenvielfalt fördern.
Seit bald 150 Jahren sind Weidetiere im Wald verboten. Zu gross waren die Schäden im 19. Jahrhundert, als sich Schweine, Geissen oder Kühe im Wald satt frassen.
Aber keine Regel ohne Ausnahme: Der Kanton Zürich hat nun ein Projekt in einem Schutzgebiet von Pro Natura bewilligt. Bald sind im lichten Wald des Eichbergs bei Saland im Tösstal Geissen im Einsatz. «Sie werden uns im steilen Gelände als Mähmaschinen unterstützen», sagt Projektleiterin Evelyn Kamber. Finanziert wird das Projekt mehrheitlich durch den Kanton sowie Pro Natura Zürich.

