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Dieses Kärtchen rettet Hund und Katze das Leben

Wenn Haustierbesitzer auf der Skipiste verunfallen, kann das fatale Folgen haben. Eine Stiftung im Tösstal bietet einen kostenlosen Notfallausweis an.

Der Notfallausweis kann im Portemonnaie mitgetragen werden und enthält alle wichtigen Informationen über die Haustiere daheim.

Foto: PD/Susy-Utzinger-Stiftung

Dieses Kärtchen rettet Hund und Katze das Leben

Notfallpass fürs Haustier

Wenn Haustierbesitzer auf der Skipiste verunfallen, kann das fatale Folgen haben. Eine Stiftung im Tösstal bietet einen kostenlosen Notfallausweis an.

Almut Berger

Die bevorstehenden Sportferien bergen ein erhöhtes Risiko für Unfälle, sei es auf der Skipiste oder bei winterlichen Autofahrten. Verunfallen Haustierbesitzer, stellt sich die Frage, wer sich um ihr Büsi oder die Meersäuli daheim kümmert. Vorausgesetzt, man weiss überhaupt von deren Existenz.

Denn ist eine Tierhalterin oder ein Tierhalter nach einem Unfall vorübergehend nicht ansprechbar und liegt vielleicht sogar bewusstlos im Spital, kann es passieren, dass ihre Haustiere über längere Zeit ohne Betreuung sind. Bis diese Tiere gefunden werden, kann es im schlimmsten Fall bereits zu spät sein.

Im Portemonnaie immer mit dabei

Um in solchen Situationen für Sicherheit zu sorgen, bietet die Susy-Utzinger-Stiftung in Kollbrunn einen kostenlosen Notfallausweis in Kartenformat an. «Das Kärtchen gibt darüber Auskunft, welche Tiere in Ihrem Zuhause auf Hilfe angewiesen sind, wo sie sich befinden und wer sich im Fall der Fälle an Ihrer Stelle um sie kümmern wird», erklärt Sprecherin Myrto Joannidis das Prinzip. «Es kann ähnlich einem Organspendeausweis im Portemonnaie mitgeführt werden und wird dort bei einem Unfall mit hoher Wahrscheinlichkeit entdeckt.»

Den Notfallausweis der Tösstaler Tierschutzorganisation gibt es bereits seit rund zehn Jahren. Man könne aber nicht häufig genug darauf hinweisen, bekräftigt Joannidis. «Gerade während der Sportferienwochen erreichen uns viele Geschichten von Verunfallten, bei denen nicht bekannt war, dass zu Hause Tiere auf sie warten.» Umso wichtiger sei die Vorsorge.

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