Liebe Zürcher, so macht man das!
Glosse über gendergerechte Verkehrsschilder
Während die Stadtzürcher noch über gendergerechte Schilder diskutieren, ist man in der Agglo schon deutlich weiter.
Die Zürcher haben ja mal wieder Probleme … So findet eine Mehrheit des Parlaments, dass die Verkehrsschilder in der Stadt diverser werden sollen. Ein entsprechendes Postulat wurde kürzlich an den Stadtrat überwiesen. Das Ziel der Postulierenden: Die Vorherrschaft der Männer auf den Schildern soll gebrochen werden; künftig müssten auch Schwangere, lesbische Paare und Seniorinnen zu sehen sein.
Eigentlich eine super Sache. Wobei auch der Einwand der Gegner im Zürcher Gemeinderat nicht von der Hand zu weisen ist. Die stellten nämlich die Frage in den Raum, wie man eine Frau auf einem Verkehrsschild abbilden soll, ohne geschlechterspezifische Stereotypen wie lange Haare oder einen Rock zu verwenden. Und das wiederum kann ja nicht im Sinn der LGBTQIA+-Bewegung sein.
Dabei wäre es doch ganz einfach, wie wir am Beispiel der vier «Glattaler»-Gemeinden aufzeigen. So kann der «Mann mit Hut» auf den Schildern problemlos mit dem jeweiligen Wappentier ersetzt werden. Dazu ist nur etwas Phantasie und ein klitzekleiner chirurgischer Eingriff nötig.

