Oper ist langweilig? Nicht, wenn Mozart in der Garage Wetzikon rockt
Überraschende Version der «Zauberflöte»
Mit ihrer unkonventionellen Adaption der «Zauberflöte» bringen eine Sopranistin, ein Tenor und eine Pianistin die grosse Oper mitten unter die Leute. Stilbrüche, Überraschungen und Spass sind Programm.
Eine Sopranistin, eine Regisseurin und ein Tenor sitzen am Tresen in der Wetziker Garage und nippen an ihren Espressotassen. Gerade rätseln sie darüber, ob ihnen der Titel für ihre Oper-Adaption «Die Zauberflöte – what else?» eigentlich beim Kaffeetrinken eingefallen ist.
Die Stimmung ist heiter und entspannt. «Es matcht einfach zwischen uns», sprudelt es aus Anna Gitschthaler heraus. «Einer der vielen Vorteile, wenn man eigene Projekte realisiert, ist, dass man sich seine Kollegen selbst aussuchen kann.»
Die Sopransängerin hat sich mit dem Tenor Daniel Bentz, der Pianistin Annkatrin Isaacs und der Regisseurin Adela Maria Bierich zusammengetan.

