Die Klimaerwärmung lässt Frösche und Kröten ausser Plan losziehen
Tierschutz ist gefordert
Der Start der Amphibienwanderungen wird immer unvorhersehbarer. Das stellt Tierschutzorganisationen wie die Susy-Utzinger-Stiftung in Kollbrunn vor Herausforderungen.
Jedes Frühjahr kehren schweizweit Hunderttausende von Amphibien zu ihren Heimatgewässern zurück. Dort paaren sie sich und legen ihren Laich ab. Die Amphibienwanderungen beginnen, sobald die Temperaturen 5 Grad übersteigen und die Luftfeuchtigkeit hoch genug ist.
Eröffnet wird der Massenaufbruch jeweils von den Grasfröschen und Molchen, etwas später folgen dann die Erdkröten. Doch der Beginn dieser Wanderung lässt sich immer schwerer vorhersagen. Steigende Temperaturen und veränderte Wetterbedingungen verschieben den Start zunehmend nach vorn.

