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Gesellschaft

Mikroplastik landet in der Töss – nun soll sich das ändern

Mikroplastik und Schadstoffe bedrohen das Töss-Grundwasser. Eine neue Entwässerung der Tösstalstrasse soll die Trinkwasserquelle besser schützen.

Mikroplastik landet in der Töss – nun soll sich das ändern

Trinkwasser im Tösstal

Der Kanton will die Tösstalstrasse auf 13 Kilometern neu entwässern. Damit soll eine wichtige Trinkwasserquelle besser geschützt werden.

Jonas Gabrieli

Die Reibung zwischen Reifen und Strasse ist grundsätzlich eine gute Sache. Sie sorgt dafür, dass ein Fahrzeug auf der Strasse haftet und nicht unkontrolliert rutscht. Dabei lösen sich am Reifen aber winzig kleine Partikel. Die Folge: Nach einiger Zeit ist das Profil abgefahren. Die Partikel haben sich in der Umwelt verteilt. Zum Beispiel in der Töss.

Bricht man den schweizerischen Reifenabrieb auf die Einwohner runter, produziert jeder und jede jährlich rund 1,4 Kilogramm davon. Das geht aus einem Grundlagenbericht der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) hervor. Hochgerechnet lassen sich mit dem Schweizer Reifenabrieb jedes Jahr rund zwei 50-Meter-Schwimmbecken füllen.

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