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Sanierungspläne für den Gasthof Krone in Forch

In Forch soll der Gasthof Krone, Heimat des tibetischen Restaurants Zambale, modernisiert werden.

2026 soll die Krone saniert werden. Ein entsprechendes Baugesuch liegt derzeit auf.

Archivfoto: Michael Trost

Sanierungspläne für den Gasthof Krone in Forch

Forch plant Sanierung

Die Gemeinde plant die Sanierung des Gasthofs Krone in Forch. Das Gebäude ist derzeit Sitz des tibetischen Restaurants «Zambale», das zuvor in Uster betrieben wurde.

Luzia Nyffeler

2026 soll die Krone saniert werden. Ein entsprechendes Baugesuch liegt derzeit vor. Die Geschichte des Gasthofs reicht weit zurück: Bereits 1783, sieben Jahre nach der Gründung der USA, wurde das Gebäude als Postkutschenstation erbaut. Später entstand in der Nähe das Forch-Denkmal, das den Gasthof zu einem beliebten Ziel für Ausflügler machte.

Die Gemeinde Küsnacht, Eigentümerin des Hauses, plant seit Jahren eine Modernisierung. Aussen bleibt das denkmalgeschützte Gebäude unverändert, aber im Inneren sollen die veralteten haustechnischen Anlagen und Installationen erneuert werden. Bereits 2022 wurde ein erster Sanierungsplan präsentiert. Der Kredit von 5,6 Millionen Franken scheiterte jedoch an der Gemeindeversammlung mit einer Stimme Unterschied.

Nun wagt die Gemeinde einen neuen Anlauf. Die überarbeiteten Pläne wurden kürzlich online gestellt. Aktuell nutzt das tibetische Restaurant «Zambale» die Räumlichkeiten, das für seine authentische Küche bekannt ist. Das Sanierungsprojekt soll diese Zwischennutzung 2026 beenden, um Platz für den Umbau zu schaffen.

Die neuen Pläne zeigen, dass die Küche teilweise ins Untergeschoss verlegt wird, um die Restaurantfläche im Erdgeschoss zu erweitern. Die Gästezimmer im Obergeschoss werden von zehn auf sieben reduziert, um Platz für die Personalgarderoben zu schaffen und die Zimmer attraktiver zu gestalten.

Barrierefrei und nachhaltig

Zusätzlich wird ein behindertengerechter Lift eingebaut, und das Dach soll eine Photovoltaikanlage erhalten. Aussen wird eine Rampe errichtet, die vom Kronenweg zu den Sitzplätzen führt. Ausserdem sind 23 Veloparkplätze geplant, um den Gasthof besser erreichbar zu machen.

Die Kosten für die Sanierung werden aktuell noch berechnet. Die Gemeinde gibt an, dass die neue Planung eine Genauigkeit von +/− 10 Prozent haben wird, um frühere Kritik an den Budgetangaben zu vermeiden. Auch die Abstimmung wird vereinfacht: Statt eines gestaffelten Vorgehens wird nur ein Baukredit zur Abstimmung gebracht.

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Küsnacht werden im nächsten Jahr über den Baukredit entscheiden. Läuft alles nach Plan, sollen die Bauarbeiten 2026 beginnen, direkt nach Ende der Zwischennutzung durch das «Zambale».

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