Rechtsextreme Gruppe findet in Kloten Unterschlupf
Kloten statt Illnau
Die rechtsextreme Junge Tat traf sich in einem städtischen Restaurant in Kloten. In Illnau-Effretikon hatte die Stadt ein Treffen im Rössli untersagt.
Dank einem «Trickli aus der Kiste» konnte in Kloten am vergangenen Wochenende eine Veranstaltung der Gruppierung Die Junge Tat stattfinden, die dem rechtsextremen politischen Lager zugerechnet wird. Die Schweizer Organisation geriet zuletzt immer wieder ins Visier von Polizei, Justiz und sogar dem deutschen Staatsschutz.
Im Restaurant des städtischen Konferenzzentrums am Schluefweg traf sich die Szene am Samstagabend. Als die Pforten für die Öffentlichkeit nach 18 Uhr geschlossen waren, ging es drinnen mit zwei AfD-Gästen aus Deutschland erst los. So konnte die Junge Tat auf dem sozialen Netzwerk X, früher Twitter, am Ende frohlocken: «Ein erfolgreicher Abend. Die Repression ging ins Leere.» Statt zu kapitulieren, habe man den Vortrag dennoch stattfinden lassen.

