«Wenn wir zu viel Alarm schlagen, verunsichern wir Eltern und Kinder»
Aufregung an Dübendorfer Schulen
Dübendorfer Eltern sind nach weiteren Meldungen zu vermeintlich versuchten Entführungen besorgt. Primarschulpräsidentin Susanne Hänni (GEU/GLP) nimmt im Interview Stellung dazu.
Ende November verbreitete sich in Dübendorf die Nachricht, dass ein unbekannter Mann ein Mädchen vor dem Schulhaus Högler in sein Auto locken wollte. Kürzlich haben sich besorgte Eltern bei der «Glattaler»- Redaktion gemeldet, weil Schulkinder angeblich auch vor anderen Schulhäusern etwas Ähnliches gesehen haben.
Frau Hänni, haben Sie nebst dem Högler auch von einem Zwischenfall an den Schulen Sonnenberg und Wil gehört?
Susanne Hänni: Wir als Schule werden in der Regel von den Eltern informiert, wenn es auf dem Schulweg einen Vorfall gab. Die Zuständigkeit dafür liegt jedoch bei der Polizei, die auch die nötigen Abklärungen vornimmt. Es ist daher wichtig, dass betroffene Eltern als Erstes die Polizei informieren.

