Neuer Priester verlässt die St.-Nikolaus-Pfarrei in Hombrechtikon
Differenzen mit der Kirchenpflege
Nach einem Konflikt um die Pfarrerwahl stand die St.-Nikolaus-Pfarrei in Hombrechtikon Anfang 2024 ohne Leitung da. Die Neubesetzung blieb bisher ohne Erfolg.
Vor ziemlich genau einem Jahr kam es in der St.-Nikolaus-Pfarrei in Hombrechtikon zum Eklat: Weil die Kirchenpflege für die Wiederwahl des Pfarrers keine Wahlempfehlung ausgesprochen hatte, entschloss sich dieser dazu, nach 23 Jahren nicht mehr zur Wiederwahl anzutreten.
Kurz darauf verkündeten auch sämtliche Mitglieder der Kirchenpflege ihren Rücktritt. Da das Gremium von Gesetzes wegen mindestens drei Mitglieder umfassen muss, galt die Pfarrei somit nicht mehr als handlungsfähig. Es musste also die Aufsichtskommission des Synodalrats eingreifen, um die Kirche wieder auf Kurs zu bringen.

