Abo

Gesellschaft

«Wenn Sie einmal Quaggamuscheln gefunden haben, ist es schon zu spät»

Die winzige, aber zerstörerische Muschel hat das Zürcher Seebecken erreicht. Ein Forscherpaar bringt Lehren aus den USA mit – und beurteilt die Lage vor Ort.

«Wenn Sie einmal Quaggamuscheln gefunden haben, ist es schon zu spät»

Interview zur Invasion

Die winzige, aber zerstörerische Quaggamuschel hat das Zürcher Seebecken erreicht. Ein Forscherpaar bringt Lehren aus den USA mit – und beurteilt die Lage vor Ort.

Jigme Garne

Ein stiller Eindringling hat den Zürichsee erreicht. Gewässer-Forschende haben dieses Jahr erste Quaggamuscheln im Zürcher Seebecken, in Thalwil und Richterswil entdeckt. Die Muschel hat sich auch schon im Genfer-, Neuenburger-, Bieler- und Murtensee ausgebreitet. Die invasive Art verdrängt andere Lebensformen und verstopft Wasserleitungen, was zu massiven ökologischen und wirtschaftlichen Schäden führt.

Wie massiv, zeigen die nordamerikanischen Great Lakes: Im Michigansee macht die Art der Quaggamuschel unterdessen 90 Prozent der Lebewesen aus. Gemäss einer Studie verursachen Muscheln in den USA Schäden an der Infrastruktur in Höhe von einer Milliarde Dollar.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.