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Uster zieht Rad-WM-Bilanz und schaut auf nächsten Grossevent

Nach der Rad-WM ist vor dem nächsten grossen Sportevent. Mit der diesjährigen Veranstaltung ist die Stadt Uster zufrieden.

Rad-WM im Stadtzentrum: Uster blickt positiv auf das sportliche Grossereignis im Oberland zurück. (Archiv)

Foto: Talina Steinmetz

Uster zieht Rad-WM-Bilanz und schaut auf nächsten Grossevent

Rück- und Ausblick

Die Rad-WM in Uster ist Geschichte. Im Gegensatz zum Gewerbe zieht die Stadt ein positives Résumé. Und sie freut sich schon auf die nächste Sportveranstaltung.

Während mehrerer Tage herrschte Ende September in Uster der Ausnahmezustand. Die Rad- und Paracycling-WM war zu Gast in der grössten Stadt der Region. Gleich mehrere Rennen in verschiedenen Kategorien starteten im Stadtzentrum.

Die Folge: Zahlreiche Strassen waren während dieses Zeitraums gesperrt. Für den Verkehr gab es kaum ein Durchkommen. Bereits im Voraus wurde darum Kritik an der Veranstaltung laut. Diese verhallte auch im Nachgang nicht.

Eine Absperrung auf einer Strasse.
Kein Durchkommen für Autos: Zahlreiche Strassen in Uster waren während der Rad-WM gesperrt. (Archiv)

So kritisierte der Gewerbeverband, dass Auswärtige die Stadt während der WM gemieden hätten. «Für das Gewerbe in Uster war die Rad-WM nicht vorteilhaft», sagte Anita Borer, Präsidentin des Gewerbeverbands. Geschäfte beklagten sich über weniger Kundschaft.

Ein Stück Ustermer Sportgeschichte

Die Stadt liess sich für eine Bilanz mehr als zwei Monate Zeit. Diese fällt deutlich positiver aus als jene des Gewerbes. Zwar sei die Veranstaltung vom Unfalltod der Egger Nachwuchsfahrerin Muriel Furrer überschattet worden, heisst es in einer Mitteilung, doch «trotz der tiefen Trauer geht die Rad-WM als grosser Erfolg in die Ustermer Sportgeschichte ein».

Während der drei Renntage hätten trotz dem schlechten Wetter bis zu 2000 Zuschauer den Sportevent vor Ort verfolgt. Dies habe «für attraktive TV-Bilder gesorgt, die weltweit ausgestrahlt wurden». 35 Helferinnen und Helfer von lokalen Sportvereinen standen im Einsatz. Neun Vereine und fünf Unternehmen waren ebenfalls am Radfest beteiligt.

An den Renntagen selbst wurde das Rahmenprogramm auf dem Startgelände wegen des tragischen Unfalls zwar teilweise abgesagt, doch bereits im Vorfeld fanden verschiedene Veranstaltungen in Uster statt. Schülerinnen und Schüler hätten beispielsweise durch den Besuch von Spitzenathletinnen und -athleten in den Sportlektionen profitiert.

Als «grösstes Vermächtnis» bezeichnet die Stadt den Pumptrack, der inzwischen fix auf der Sportanlage Buchholz installiert ist. Erst Ende Oktober wurde er offiziell eröffnet.

OL-Weltcup in der Stadt

Bereits im kommenden Jahr erwartet die Stadt den nächsten sportlichen Grossevent. Fast exakt ein Jahr nach der Rad-WM wird die Orientierungslauf-Elite ihre Rennen in Uster austragen.

Ein spezieller Moment dürften die Wettkämpfe vom 26. bis 28. September auch für Riccardo Rancan werden. Der OL-Läufer kann an diesem Wochenende beim Weltcup-Final in seiner Heimatstadt antreten.

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