Uster Märt wie früher – ist das Marktgefühl in diesem Jahr zurück?
Mit Regenschirm und Gummistiefeln
Gummistiefel und Glühwein– so trotzen die Besucher des Uster Märts dem typischen Regenwetter. Doch nicht alle sind zufrieden: Während die einen den heimeligen Marktflair geniessen, klagen andere über enge Gassen.
«Iss jetzt dis Gipfeli uf. Susch gah ich ohni dich ad Chilbi». Diese Warnung sitzt; der Fünfjährige schlingt das Gebäck runter. Dann schaut er erwartungsvoll seinen Vater an. Dieser packt ihn in einen blauen Regenmantel, zieht ihm die Kapuze über den Kopf und steckt die Regenhose in die Gummistiefel. Für das Regenwetter gewappnet, verlassen Vater und Sohn das Café – und werden kurz darauf von einer der vielen Gassen des Uster Märts verschluckt.
Der Uster Märt ist der älteste Markt im Kanton Zürich. Einst ein Vieh- und Warenmarkt, ist er heute ein zweitägiges Strassenfest mit Chilbi-Bahnen, Essensständen und Party-Hotspots. Und seit einigen Jahren scheint auch schlechtes Wetter dazu zu gehören – so auch dieses Jahr, zumindest am Donnerstag.

