Abo

Gesellschaft

In Uster stehen leere Stühle für ermordete Frauen

Ein leerer Stuhl für eine Frau, die sterben musste. Das ist der Gedanke hinter der Aktion, die ab sofort in Uster stattfindet und auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen soll.

In Uster stehen leere Stühle für ermordete Frauen

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Seit 1991 gedenken die 16 Aktionstage Opfern von Gewalt und machen auf das Thema aufmerksam. Dieses Jahr wird auch in Uster an tote Frauen erinnert.

«Gewalt in verschiedenen Formen passiert jeden Tag und wird immer noch tabuisiert und verharmlost», sagt Lisa Elmer aus Uster. Sie ist Mitglied des feministischen Kollektivs Züri Oberland, das sich für frauenspezifische Themen engagiert.

So ist das Kollektiv auch dieses Jahr Teil der «16 Tage gegen Gewalt an Frauen». Eine Aktion, die 1991 von Womans Global Leadership ins Leben gerufen wurde und seither jedes Jahr in über 187 Ländern thematisiert und von über 5000 Organisationen unterstützt wird.

Ziel ist es, auf Ungerechtigkeiten, Straftaten und Ungleichbehandlungen gegen Frauen aufmerksam zu machen. Dafür finden weltweit Ausstellungen, Demonstrationen, Workshops und Vorträge zu den Themen statt – so auch in Uster.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.