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Gesellschaft

Nach über 200 Einsprachen passen die SBB ihr Grossprojekt bei Effretikon an

Mit dem Brüttener Tunnel wollen die SBB den Engpass bei Effretikon beseitigen – jetzt nimmt das Grossprojekt wieder Fahrt auf.

Nach über 200 Einsprachen passen die SBB ihr Grossprojekt bei Effretikon an

Brüttener Tunnel

Der Bahnausbau «Mehrspur» zwischen Zürich und Winterthur macht Fortschritte. Der geplante Brüttener Tunnel soll den Engpass bei Effretikon deutlich entschärfen.

Valérie Jost

Genau 206 Einsprachen gab es gegen das Grossprojekt «Mehrspur». Mit diesem rund 2,9 Milliarden Franken teuren Ausbau wollen die SBB den Engpass bei Effretikon entschärfen. Das Herzstück ist der Brüttener Tunnel zwischen Winterthur, Dietlikon und Bassersdorf. Die ersten Züge könnten 2035 durchfahren – wenn alles klappt.

Die Einsprachen gingen in der Auflagezeit im Sommer 2023 ein. Sie stammen von Privatpersonen, aber auch Gemeinden, Verbänden, Vereinen und Firmen. Unter den Einsprechern waren auch die Tösslobby – die Interessengemeinschaft der Tössemer Vereine – und die Stadt Winterthur. Nun wurden die Einsprachen bearbeitet, das geänderte Projekt liegt wieder auf.

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