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Wenn die Feuerwehr in Vollmontur einen Aussichtsturm stürmt

Ausdauer, Kraft und Teamgeist: Beim «Towerrun Hardwald» triumphierte Illnau-Effretikon/Lindau. In der Einzelwertung reicht es für einen zweiten Platz.

Um Feuer zu löschen und Leben zu retten, braucht es auch körperliche Fitness. Wie fit sie sind, stellten am Samstag Feuerwehren aus der Region unter Beweis.

Foto: Feuerwehr Illnau-Effretikon/PD

Wenn die Feuerwehr in Vollmontur einen Aussichtsturm stürmt

Treppenrennen über 210 Stufen

Die Feuerwehr Illnau-Effretikon/Lindau holt sich am Towerrun Hardwald den Wanderpokal. In der Einzelwertung reicht es für einen zweiten Platz.

Almut Berger

Über 210 Stufen möglichst schnell auf den 41,5 Meter hohen Aussichtsturm Hardwald spurten – und das in einer rund 25 Kilo schweren Feuerwehrmontur und mit aufgesetztem Atemschutz: Dieser Herausforderung stellten sich am Samstag 61 Feuerwehrleute aus insgesamt zehn Gemeinden.

Die Feuerwehr Bassersdorf veranstaltet den Towerrun Hardwald seit 2022. Ziel ist es, die Zusammengehörigkeit und Kameradschaft der benachbarten Feuerwehrkorps zu fördern und neue Mitglieder zu werben. Die Teilnehmenden messen sich sowohl im Gruppenwettkampf als auch einzeln.

Bestzeit bei 1 Minute und 29 Sekunden

Illnau-Effretikon/Lindau stellte mit sieben Feuerwehrmännern und einer Feuerwehrfrau gleich zwei Teams. Den Gruppenwettkampf entschieden schliesslich die «Effiruners» für sich. Luca Tresch, Marvin Rutz, Simon Meier und Daniel Enzler meisterten den Weg bis zur obersten Plattform mit einer Durchschnittszeit von 1 Minute und 43 Sekunden.

Auf Platz zwei folgte das Bassersdorfer Team «Basi I am stronger», Platz drei ging ins Embrachertal an das Team «Emmerich 1». Hier lag die Durchschnittszeit bei je 1 Minute und 58 Sekunden.

Eine Gruppe von Feuerwehrmännern stemmt einen Holzpokal in die Luft.
So sehen Sieger aus: Die «Effirunners» feiern ihren Triumph.

Die «Effisprinter», das zweite Team der Feuerwehr Illnau-Effretikon/Lindau, schaffte es auf Platz neun. Daniel Spühler, Raphael Steiner, Fibo Kaufmann und Melanie Kos brauchten im Durchschnitt 2 Minuten und 22 Sekunden bis auf die Aussichtsplattform.

Luca Tresch von den «Effirunners» überzeugte auch im Einzelkampf. Er erreichte mit 1 Minute und 33 Sekunden Platz zwei. Getoppt wurde er nur vom Towerrun-Organisator und Kommandanten der Feuerwehr Bassersdorf Stefan Vogler, der mit 1 Minute und 29 Sekunden 4 Sekunden schneller unterwegs war. Bronze ging an Matthias Müller von Schutz & Rettung Zürich mit 1 Minute und 37 Sekunden.

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