Uster zwischen Generals- und Gendersternen
Dies und das vom Ustertag
Ein Sonntag der Sterne und fehlender Milliarden: An der Nachfeier des Ustertags gab es Revanchegelüste und ein paar Geschenke.
Nur wenige Generäle in der Schweiz tragen so viele Sterne auf den Schulterpatten wie der Chef der Armee, der dieses Jahr als Hauptredner des Ustertages aufgetreten ist. Immerhin sind das auf jeder Seite deren drei. Das beeindruckte auch die Zürcher Regierungspräsidentin Natalie Rickli (SVP), wie sie an der traditionellen Nachfeier im Stadthofsaal erklärte. «Beim Anblick von Korpskommandant Thomas Süssli hat mich das allerdings nicht an die Armee, sondern mehr an Astronomie erinnert», meinte sie scherzhaft.
Lachen konnten auch die Vertreter der Stadt Zürich, die für einmal mit einer hochrangigen Delegation in Uster weilten. Immerhin hatten sie an diesem Wochenende einen Abstimmungssieg zu feiern. Sie hätten passend zur Weihnachtszeit den Genderstern mit aufs Land gebracht, meinte Guy Krayenbühl (GLP), Präsident des Zürcher Gemeinderates. Und der Zürcher Stadtrat Raphael Golta (SP) setzte noch einen obendrauf. Er beorderte die beiden Gemeindepräsidenten von Stäfa und Küsnacht, die Ustermer Stadtpräsidentin und den Chef der Armee auf die Bühne. Und überreichte ihnen je einen Sack mit nun vom Volk abgesegneten «original Zürcher Gendersternen», zusätzlich je versehen mit einer kleinen Regenbogenfahne.
