«Manchmal sind wir wie die zwei Alten in der Muppet Show»
Interview mit dem Dübendorfer des Jahres 2024
Werner Benz hat Dübendorf in den letzten Jahrzehnten mitgeprägt – Zeit für ein Geplauder über das Geheimnis eines würdevollen Rücktritts und die Frage, wie es sich als alter, weisser Mann lebt.
Herr Benz, Sie sind in Dübendorf bekannt wie ein bunter Hund. Wie lange brauchen Sie für Ihren täglichen Spaziergang «ins Dorf», wie Sie es nennen?
Werner Benz: Eigentlich dauert der Weg ins Zentrum und wieder zurück eine halbe Stunde. Aber ich kenne eben Krethi und Plethi, und da kann es auch schon mal bis zu vier Stunden dauern, bis ich wieder zurück bin. Man braucht einfach Bewegung, und ich will sehen, was im Dorf passiert. Vielleicht schaue ich mir eine Baustelle für eine neue Siedlung an, dann kann ich mitreden, wenn am Stammtisch jemand darüber schimpft.
Stört es Sie nicht, dass sich Dübendorf so rasant verändert?

