Bald strahlt in Uster wieder die Weihnachtsbeleuchtung
Zukunftstag 2024: In Vorweihnachtsstimmung
Gleich zweimal hintereinander blieb die Weihnachtsbeleuchtung in Uster aus. Doch nun erhellt sie bald wieder die Adventsmonate.

Über zwei Jahre musste Uster auf ihre Weihnachtsbeleuchtung verzichten. Im Jahr 2022 blieben die Leuchten wegen des Energiemangels aus. Und 2023 wurde die Weihnachtsdekoration nicht aufgehängt, da nach 17-jähriger Nutzung der Grossteil der Beleuchtung defekt war.
Doch in wenigen Tagen strahlt die Stadt wieder Weihnachtsstimmung aus. Denn am 21. November um 18 Uhr weiht die Stadt Uster feierlich ihre Beleuchtung ein.
Die Renovation kostet insgesamt 80’000 Franken. Gianluca Di Modica, Vorstandsmitglied des Vereins Herzkern und FDP-Gemeinderat in Uster, der unter anderem für das Auferstehen der Weihnachtsdeko verantwortlich ist, sagt: «In den zwei Jahren ohne Weihnachtsbeleuchtung haben wir jeweils 40’000 Franken gespart. Mit diesem Geld finanzieren wir nun die Instandsetzung.»
Die grosse und laute Fabrikhalle
Zurzeit bringen Mitarbeiter der Firma Qualicut in Volketswil die Leuchtkugeln auf Vordermann. In der grossen Halle arbeiten nur wenige Mitarbeiter – dafür umso intensiver. Einer davon ist Frank Riehle, der Geschäftsführer der Firma. In einer Führung gibt er einen Einblick in die Auffrischung der Kugeln. Dafür bedingt es doch die eine oder andere Maschine.
Es riecht nach Metall, wie man es sich in einer Fabrik vorstellt. Die Maschinen übertönen regelmässig die Erklärungen des Geschäftsführers.
Nicht einfach Kugeln
Die insgesamt 60 Kugeln, welche die Stadt Uster in wenigen Tagen aufhängt, bestehen aus jeweils 140 spiralförmigen Teilen – pro Kugel. Diese Elemente lassen die Weihnachtsbeleuchtung in der Höhe besonders schön wirken.
Das LED-Licht strahlt aus dem Innern heraus und wird dann von kleinen Glaskristallen gebrochen. Die Aussenhülle der Kugel besteht hauptsächlich aus Metall, allerdings ist sie nicht so schwer. Weniger als 50 Kilogramm wiegt eine solche Kugel.
In mühseliger Handarbeit nehmen die Mitarbeitenden die Weihnachtsbeleuchtung auseinander und setzen die Teile nach der Reparatur wieder zusammen. Für eine halbe Kugel braucht man dafür etwa drei Stunden, für eine ganze demnach sechs.
Die Kugeln in der Firmenhalle sind gross. Doch dieses Jahr wird die Beleuchtung etwas kleiner. Gianluca Di Modica erklärt: «Wir haben uns entschieden, dass wir sechs der defekten Kugeln mit einem Durchmesser von zwei Metern auf eineinhalb Meter verkleinern.»
Stolz aufs Geschaffte
Die ersten reparierten Kugeln werden in diesen Tagen nach Uster gebracht. Letztlich werden sie an Seilen aufgehängt. Mittels Hebebühnen bringen die Arbeiter die Beleuchtung in die Höhe. Dort werden sie mit Karabinern an den Seilen befestigt.
Ab nächster Woche bis im Januar leuchten dann die Kugeln in Uster. Gianluca Di Modica sagt: «Ich bin wirklich froh und stolz, dass wir das geschafft haben.»
