Die Feuerwehr kämpft gegen eine Wand aus Rauch – als Übung
Gespielte Evakuation in Dübendorf
Ein aufgebrachter Bürger hat im Dübendorfer Stadthaus einen Brand gelegt: Mit diesem Szenario mussten das städtische Personal und das Krisenteam am Dienstag eine Evakuation proben. Nicht alles lief perfekt.
Alles beginnt mit einem Termin bei der Berufsbeistandschaft des Sozialamts im Stadthaus Dübendorf. Aber es gibt Schwierigkeiten: Der Mann stürmt wütend aus den Räumen der Berufsbeistandschaft, schleicht sich ins Untergeschoss des Gebäudes und zündet dort einen Rollwagen mit Kartons an. Nachdem er das Stadthaus verlassen hat, postet er einen Beitrag auf Instagram. Darin tut er seinen Unmut über seine Behandlung kund.
Zum Glück ist das nicht die Wahrheit. Es ist nur ein Szenario, das sich das Krisenteam des Stadthauses zusammen mit einer Kommunikationsagentur ausgedacht hat. Es dient dazu, mit den Mitarbeitenden des Stadthauses, der Feuerwehr Dübendorf/Wangen-Brüttisellen, der Stadtpolizei Dübendorf und der Kantonspolizei Zürich die Evakuation des Stadthauses zu üben. Vor allem aber probt das Krisenteam, bestehend aus Stadtpräsident André Ingold (SVP), Stadtschreiber Mathias Vogt und Leiter Bevölkerungsschutz Michel Elmer, die Kommunikation im Ernstfall.
