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Gesellschaft

Naturschützer erbost über Holzschlag am Burghügel in Uster

Nach einer Galgenfrist soll die Esche nun endgültig weichen. Ein Skandal, findet die Gesellschaft für Natur- und Vogelschutz Uster.

Naturschützer erbost über Holzschlag am Burghügel in Uster

Fällverbot gefordert

Die Geschichte wiederholt sich: Die Stadt Uster will Bäume fällen, die Gesellschaft für Natur- und Vogelschutz Uster wehrt sich dagegen. Dieses Mal wohl aber ohne Erfolg.

Letzte Woche hatte die Stadt Uster mitgeteilt, dass am Burghügel zwischen November 2024 und Februar 2025 insgesamt 93 Bäume gefällt werden müssen. Doch für einmal ist es nicht primär das Eschensterben, das die Sägen aufheulen lässt, sondern es handelt sich um einen «regulären Holzschlag», wie es in der Mitteilung hiess. Nur eine einzelne Esche sei tatsächlich vom Pilz befallen und darum derart instabil, dass sie aus Sicherheitsgründen gefällt werden müsse. 

Es ist nicht das erste Mal, dass in diesem Waldstück zahlreiche Bäume weichen müssen. Bereits im Januar 2018 wurde ein Fünftel aller Eschen und Ahorne gefällt, da sie «zu alt und zu schwer» waren. Im Dezember 2022 waren es weitere 14 Bäume.

Grösseres Gremium gefordert

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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