Roger Federer verzichtet auf sein Bootshaus am Zürichsee
Einigung mit Bund
Der ehemalige Tennisprofi wollte auf seinem Grundstück in Kempraten ein Bootshaus bauen. Das Bundesamt für Umwelt erhob dagegen Einsprache. Nun gibt es eine Einigung.
Ein Bootshaus für sein Elektromotorboot hätte das Anwesen von Roger Federer im Rapperswiler Stadtteil Kempraten vervollständigen sollen. Seit fünf Jahren wird auf dem 16’000 Quadratmeter grossen Grundstück gebaut, mehrere Gebäude wachsen bereits in die Höhe. Doch zumindest aus dem Bootshaus wird nichts. Der ehemalige Tennisprofi verzichtet auf den Neubau, wie die Stadt Rapperswil in einer Mitteilung schreibt.
Federer tut das allerdings nicht ganz freiwillig. Der Verzicht ist viel mehr Bestandteil einer Einigung mit dem Bundesamt für Umwelt. Dieses hatte Beschwerde gegen die Baupläne für das Bootshaus der Federers erhoben und damit die Stadt Rapperswil-Jona sowie den Kanton St. Gallen zurückgepfiffen. Beide hatten zuvor die Bewilligung für das Vorhaben erteilt.

