Unternehmer in Uster brauchen einen langen Atem
Papierkrieg wegen Fondue-Chalet
Neben den Veranstaltern des Winterzaubers «Uster on Ice» fühlt sich auch ein anderer Gastronom vom Bauamt vor hohe Anforderungen gestellt. Sind die Auflagen der Stadt für die Betreiber zu hoch?
Erst kürzlich haben die Veranstalter von «Uster on Ice» verlautet, dass sie ihr Winterwundermärchen auf Schlittschuhen nicht mehr organisieren werden. «Die Massnahmen der Stadt stellten für den Verein in der Summe letztlich eine zu grosse Hürde dar», war in der Medienmitteilung zu lesen. Die Anforderungen im ordentlichen Bauverfahren an die Veranstalter seien zu hoch.
Einer der Gründe, warum die Organisatoren aufgeben, ist die gescheiterte Verlängerung des Anlasses von acht auf zwölf Wochen. Diese verlängerte Laufzeit sei «zwingend notwendig», schreiben sie in ihrer Mitteilung. Es liegt auf der Hand: Eine kürzere Laufzeit generiert weniger Umsatz.
Ein weiterer Grund habe die Einzäunung des Areals betroffen. Der Verein Zeughausareal wollte das Areal durchlässiger gestalten und mehr einbinden.

