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Gesellschaft

Wie ein Duell zweier Wirte das Städtli von Dübendorf prägte

Ein bizarrer Streit zweier Wirte versetzte Dübendorf vor 200 Jahren in Aufruhr und prägte das Ortsbild noch eine lange Zeit. Wir blicken zurück und wundern uns.

Wie ein Duell zweier Wirte das Städtli von Dübendorf prägte

Streitlustige Beizer anno dazumal

Zwei Streithähne versetzten Dübendorf vor bald 200 Jahren immer wieder in Aufruhr und prägten mit ihren Eskapaden sogar die Dorfarchitektur. Ein Blick zurück auf eine geradezu epochale Auseinandersetzung.

Urs Müller

Ortsgeschichtliche Dokumentationsstelle VVD Dübendorf

Wer heute an der liebevoll als Städtlikreuzung bezeichneten Kreuzung im Zentrum Dübendorfs flaniert, kann sich kaum vorstellen, wie leer es hier vor 200 Jahren war. Damals standen lediglich ein paar altehrwürdige Bauernhäuser. Zu sehen gab es wenig. Erst 1836 wurde die Strasse von Schwamendingen nach Uster, die ursprünglich Neuweg hiess, gebaut. Später erhielt der Abschnitt in Richtung Schwamendingen den Namen Zürichstrasse, während der Teil nach Hegnau als Usterstrasse bekannt wurde.

Der Schweinehändler und Gemeinderat Mathias Pfister witterte in dieser neuen Umgebung seine Chance: Ein Wirtshaus an dieser viel begangenen und von Fuhrwerken befahrenen Route, so dachte er, wäre ein sicheres Geschäft. Denn wer von Schwamendingen kommt, hat seit dem dortigen «Hirschen» sicher schon wieder Durst, der gelöscht werden will.

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