Forensische Psychologin erklärt, warum wir einen «Sündenbock» brauchen
Nach Tod von Muriel Furrer
Der Unfalltod der Egger Radjuniorin Muriel Furrer hat in der Bevölkerung viele Spekulationen ausgelöst. Das sei zutiefst menschlich und eine Art Selbstschutz, sagt Psychologin Henriette Haas.
Ein schwerer Unfall in einer kurvenreichen Abfahrt nach Küsnacht hat die Radjuniorin Muriel Furrer während der Weltmeisterschaften in Zürich das Leben gekostet. Nach wie vor ist kaum etwas über die genauen Hintergründe bekannt.
Für viele Menschen ist das nicht nachvollziehbar. Sie äussern ihre Empörung und ihr Unverständnis – und stellen zahlreiche Vermutungen darüber an, warum die junge Sportlerin hat sterben müssen. Auch die Kantonspolizei Zürich bestätigt auf Anfrage der Redaktion, solche Meldungen erhalten zu haben.

.jpeg?w=1200&webp=1)