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Die interimistische Chefredaktorin verlässt die «Maurmer Post»

Nach dem Zoff in der Maurmer Post von letztem Frühling wird es nicht still um die gemeindefinanzierte Zeitung aus Maur: Die aktuelle Leitung geht.

Dörte Welti hat per Ende Jahr bei der «Maurmer Post» gekündigt.

Foto: Eleanor Rutman

Die interimistische Chefredaktorin verlässt die «Maurmer Post»

Noch keine Ruhe im Lokalblatt

Nach dem Zoff in der «Maurmer Post» vom letzten Frühling wird es nicht still um die gemeindefinanzierte Zeitung aus Maur: Die aktuelle Leitung geht.

Kaum haben sich die Wogen geglättet, gibt es neue Nachrichten von der «Maurmer Post»: Die interimistische Chefredaktorin geht. Erst vor einem halben Jahr wurde der damalige Chefredaktor Thomas Renggli «entlassen» – beziehungsweise wurde sein befristeter Vertrag nicht mehr verlängert. Dies, obwohl die Einwohner von Maur eine Unterschriftensammlung für ihn starteten.

Als interimistische Chefredaktorin wurde Dörte Welti ab April 2024 eingesetzt. Die gebürtige Deutsche schrieb davor schon seit acht Jahren für die Gemeindepublikation. Nun hat sie ihre Stelle auf Ende Jahr gekündigt.

«Ich werde auf Ende Jahr die ‹Maurmer Post› verlassen. Mehr dazu später», schreibt Welti im jüngsten Editorial der Maurmer Zeitung. Für ihren Entscheid mache Dörte Welti persönliche Gründe geltend, kann man weiter hinten bei den amtlichen Mitteilungen nachlesen. Der erforderliche Zeitaufwand sei mit ihren anderweitigen Zielen und Verpflichtungen auf Dauer nicht mehr vereinbar.

Die Arbeit soll nahtlos weitergehen

Der Gemeinderat sei bereits daran, die vakante Position der interimistischen Chefredaktion neu zu besetzen, sodass die Produktion der «Maurmer Post» nahtlos weitergehen könne.

Die Lokalzeitung machte vor einem halben Jahr nicht nur Schlagzeilen wegen der Absetzung des damaligen Chefredaktors, sondern es entbrannte auch eine Debatte darüber, inwieweit eine von der Gemeinde finanzierte Zeitung unabhängig und kritisch berichten kann. Auslöser für diese Diskussion war unter anderem ein Tötungsdelikt in der Gemeinde.

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