Ein Paradies für Gelbbauchunken
Naturschutz in Dübendorf
Im Frühling wurde mit dem Bau begonnen, jetzt ist es fertig: Das Naturschutzgebiet beim Schulhaus Gfenn in Dübendorf hat drei neue Weiher. Die Amphibienart, für die sie gebaut wurden, fühlt sich dort bereits wohl.
Die Amphibie, für die drei neue Weiher angelegt wurden, befindet sich bereits nicht mehr im Wasser. «Die Gelbbauchunke hüpft wohl gerade in den umliegenden Hecken herum und sucht ihr Überwinterungsquartier», sagt der Projektleiter Jannik Stieger. Doch der stark gefährdete Frosch war Ende Juni vor Ort und hat gelaicht. Ein grosser Erfolg für die Stiftung Wirtschaft und Ökologie (SWO), die das Projekt im Auftrag der Stadt Dübendorf umgesetzt hat.
Das Ziel war es, die national bedeutenden Amphibienlaichgebiete Heidenriet und Chrutzelried miteinander zu verbinden. Lothar Schröder, Bereichsleiter Bildung bei der SWO, erklärt: «Wir wollten die einzelnen Biodiversitätsgebiete vernetzen, um sogenannte Trittsteinbiotope zu schaffen.» Das sei wichtig für eine stabile Amphibienpopulation.

